Um schon einmal die richtige Atmosphäre für "Uncharted: Drakes Schicksal" auf PlayStation 3 zu schaffen, werfen wir hier einen Blick auf die zehn spektakulärsten Schatzsuchen der Welt.
Dieses Jahr wird ein 400 Jahre alter Hinweis im Sarg des berühmten Entdeckers Sir Francis Drake einen modernen Schatzsucher auf die Suche nach dem Schatz von El Dorado schicken - in "Uncharted: Drakes Schicksal" für PS3. Um dich auf das Ereignis einzustellen, haben wir hier einmal ein paar reale Schätze aufgeführt. Man muss eben nur wissen, wo man suchen muss. Dies sind zehn Fundgruben, die das ganz große Geld bedeuten.
Oak Island
Wo: Neuschottland
Status: Legendär
Seit 200 Jahren graben die Menschen jetzt schon in der Geldgrube, der "Money Pit". Denn irgendwo in dem ausgeklügelten Netzwerk aus Tunneln und Schächten soll ein Piratenschatz versteckt sein. Angeblich wurde 1804 eine Plakette gefunden, auf der verschlüsselt stand: "Vierzig Fuß unter Tage liegen 2 Millionen Pfund vergraben." Bei Ausgrabungen sind allerdings nur alte Spitzhacken, Holzbalken und ein paar Bruchstücke von Goldketten zum Vorschein gekommen. Bisher fanden mehrere große Ausgrabungsaktionen statt; einziges Ergebnis: Das Gebiet ist mit Schächten durchzogen und sechs Menschen haben ihr Leben gelassen.
SS Central America
Wo: Küste von Carolina
Status: Gefunden
Der 85 Meter lange Ozeandampfer SS Central America - auch "Goldschiff" genannt - transportierte Gold aus Panama an die Ostküste Amerikas. Im Jahre 1857 geriet das mit 15 Tonnen Gold beladene und vollbesetzte Schiff in einen Hurrikan und sank vor der Küste Carolinas. Vier Menschen verloren ihr Leben und der Verlust des Geldes löste Panik in der Finanzbranche aus. 1987 wurde das Gold der Central America im Wert von 100 bis 150 Millionen US-Dollar mit einem ferngesteuerten U-Boot geborgen.
Nuestra Señora de Atocha
Wo: Küste von Florida
Status: Teilweise gefunden
Die spanische Galeone, die im Jahre 1622 mit 24 Tonnen Silber beladen aus der Neuen Welt nach Europa zurückkehren sollte, geriet in einen Hurrikan und lief auf ein Korallenriff auf. Ein weiterer Hurrikan verteilte das Wrack auf dem Meeresboden, wo die Ladung über 350 Jahre lang verschollen blieb, bis der berühmte Schatzsucher Mel Fisher nach 16-jähriger Suche fündig wurde. Allerdings ist das Heck des Schiffes, das angeblich den Großteil des Atocha-Goldes und der Muzo-Smaragde beherbergte, bis heute unauffindbar.
1715 Schatzflotte
Wo: Küste von Florida
Status: Teilweise gefunden
1715 ereignete sich eines der schrecklichsten Schiffsunglücke überhaupt, als die gesamte spanische Schatzflotte vor der Ostküste Floridas in einen Hurrikan geriet. Dabei sanken zwölf Schiffe, die Gold-, Silber- und Juwelenschätze an Bord hatten, die über drei Jahre in Südamerika angesammelt wurden. Ein Schiff allein transportierte drei Millionen Silbermünzen. Über mehrere Jahre hinweg konnten die Spanier etwa die Hälfte des Schatzes wieder bergen, doch es gelang ihnen nicht, in die Untiefen vorzudringen. Ein beträchtlicher Teil der Fracht blieb unentdeckt und bei stürmischem Wetter werden heute noch Teile der spanischen Dollarwährung des 18. Jahrhunderts an der Küste angespült.
Robinson-Crusoe-Insel
Wo: Südpazifik
Status: Vermutlich gefunden
Die Insel, auf der sich die Geschichte um Robinson Crusoe zugetragen haben soll, hält angeblich einen Schatz im Wert von 13 Milliarden US-Dollar verborgen. Der Legende nach wurde der Schatz 1715 von dem spanischen Seefahrer Juan Esteban Ubillay vergraben. Wenig später hat ihn ein englischer Marinekapitän wieder ausgegraben und erneut versteckt. Die Beute besteht angeblich aus 600 Fässern voller Gold, verschiedener Papstringe und unzähliger Juwelen. Eine Bergungsmannschaft gibt an, den Schatz 2005 mit Sonargeräten aufgespürt zu haben, doch Eigentumsstreitereien haben bisher die Ausgrabungen verzögert.
HMS Merchant Royal
Wo: Scilly-Inseln
Status: Vermutlich gefunden
Die Merchant Royal hatte 50 Tonnen Gold, 150 Tonnen Silber und mehrere Tonnen Juwelen an Bord, als sie 1614 sank; ein Schiff so reich beladen, dass es auch "El Dorado des Meeres" genannt wurde. Das englische Schiff befand sich auf einer Handelsreise aus der Karibik und hatte ebenfalls die Löhne für die spanische Armee in Flandern dabei. Leider war es schon einige Zeit undicht, bevor es etwa 65 Meter vor der heimischen Küste in ein Unwetter geriet. 2007 hat ein amerikanisches Bergungsunternehmen 17 Tonnen Silber aus einem Wrack im Nordatlantik geborgen, was zu Spekulationen führte, dass die Merchant Royal endlich gefunden wurde. Doch bis zum heutigen Tag hat das Unternehmen dies noch nicht bestätigt.
Loch Arkaig
Wo: Schottisches Hochland
Status: Weiterhin unauffindbar
Im Jahre 1745 schickte Spanien große Goldmengen nach Schottland, um den Aufstand der Jakobiner zu finanzieren. Nachdem die Jakobiner besiegt und nach Frankreich geflohen waren, wurde das Gold heimlich weggebracht. Dabei wurden angeblich sechs Kisten bei Loch Arkaig vergraben. Ein Abgesandter der Jakobiner wurde 1753 nach Loch Arkaig geschickt, um das Gold zurückzuholen. Vergeblich; er wurde gefangen genommen und hingerichtet. 1850 wurden verschiedene Münzen aus der damaligen Zeit in den Wäldern um Loch Arkaig gefunden, doch der Großteil des Schatzes bleibt weiterhin verschwunden.
Schloss Zbiroh
Wo: Pilsen, Tschechische Republik
Status: Legendär
Ende des Zweiten Weltkriegs haben Anwohner angeblich deutsche Helikopter gesehen, die unter strenger Aufsicht Kisten in dem hübschen Schloss abgeladen haben. (Das Schloss war ein provisorisches SS-Hauptquartier.) Es wird spekuliert, dass sich das Nazi-Gold in dem 150 Meter tiefen Schlossbrunnen befindet, und Taucher haben bisher auch antike Waffen und SS-Dokumente bergen können. Außerdem sind sie in etwa 160 Meter Tiefe auf einen falschen Brunnenboden gestoßen. Da wäre nur noch das Problem, dass der Boden mit Handgranaten gespickt sein soll ...
HMS Sussex
Wo: Gibraltar
Status: Vermutlich gefunden
Das Schiff mit achtzig Kanonen war der ganze Stolz der English Royal Navy und sollte 1693 zehn Tonnen Goldmünzen nach Italien transportieren, mit denen der Herzog von Savoyen bestochen werden sollte, Englands damaligen Feind, Frankreich, anzugreifen. Doch der von der Sussex angeführte Konvoi geriet vor Gibraltar in einen heftigen Sturm; 13 Schiffe sanken und 1200 Seemänner verloren ihr Leben. Das amerikanische Rettungsunternehmen Odyssey Marine Exploration glaubt, das Wrack gefunden zu haben, und die Bergungsarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Der Fund soll dann zwischen dem Unternehmen Odyssey und der britischen Regierung aufgeteilt werden.
Lijia
Wo: Nordwesten Thailands
Status: Legendär
Die Schatzsucher strömen in das thailändische Dorf Lijia in der Hoffnung, Kisten voller Gold zu finden, die japanische Soldaten zum Ende des Zweiten Weltkrieges dort hinterlassen haben. Es geht die Legende um, dass ein alter Mönch eines Tages auf ein Höhlenlabyrinth gestoßen ist, in dem er 50 Goldtruhen, die sterblichen Überreste japanischer Soldaten und eine Dampflok (Lijia liegt dicht an der berühmt-berüchtigten Kriegsstrecke) gefunden hat. Zahlreiche Schatzsucher haben bisher bei der Suche in den Höhlen und Minen um das Dorf ihr Leben gelassen, aber der Schatz - sofern er existiert - blieb unentdeckt.
Hast du auch Lust, einmal auf Schatzsuche zu gehen? Dann fang am besten mit dem Actionhit der nächsten Generation "Uncharted: Drakes Schicksal" an. Da bekommst du Schätze en masse geboten - exklusiv auf PlayStation 3.
| Datum: | 14/11/07 |
|---|---|
| Kategorie: | News |