Nach einem nervenaufreibenden GT Academy-Finale in Silverstone, GB, stehen nun die zwei Gewinner fest, die in das Nissan-Team aufgenommen werden.
Nach fünf hart umkämpften Wettkampftagen inklusive mentaler und körperlicher Belastungstests unter Expertenaufsicht haben sich schließlich Lars Schlömer, ein 28-jähriger Taxifahrer aus Deutschland, sowie Lucas Ordóñez, ein 23 Jahre alter Student aus Spanien, als Gewinner des GT Academy-Finales durchgesetzt.
"Ich fasse es nicht! Für mich geht ein Traum in Erfüllung", so Ordóñez bei der Siegerehrung. Er hat sich seinen Platz im Nissan-Trainingsprogramm redlich verdient und bekommt nun Gelegenheit, im Januar 2009 beim ultraschweren 24-Stunden-Rennen in Dubai sein fahrerisches Können und seine Belastbarkeit unter Beweis zu stellen.
"Auf diese Gelegenheit warte ich schon seit zehn Jahren. Das ist die Chance meines Lebens. Ich wäre am Boden zerstört gewesen, wenn ich nicht gewonnen hätte", meinte der begeisterte Schlömer, der in Zukunft sein Taxi gegen modernste Rennboliden eintauschen wird.
Bei der Bekanntgabe der Sieger traten die Emotionen ganz offen zu Tage. Beide Teilnehmer hatten schon immer davon geträumt, eines Tages Rennfahrer zu werden. Hierzu unterzogen sie sich in einer anstrengenden Woche zahlreichen Fahrertests unter Expertenaufsicht, morgendlichen Fitnesstrainings und dem knallharten Wettbewerb mit den besten virtuellen Rennfahrern Europas.
Die Finalisten wurden von der britischen Formel-1-Legende Johnny Herbert betreut, der sich vom hohen Niveau des Wettbewerbs schwer beeindruckt zeigte. "Am Anfang dachte ich, dass unter den 22 GT Academy-Finalisten mit Sicherheit einige sein würden, die es nicht mal in den dritten Gang schaffen", sagte Herbert. "So kann man sich täuschen! Dieser Wettbewerb hat meine kühnsten Erwartungen weit übertroffen."
GT Academy-Leiter Steve Deeks meinte zum Umstieg der Teilnehmer von "Gran Turismo 5" auf echte Rennstrecken: "Diese Veranstaltung hat mir die Augen geöffnet. Ich glaube, für die Ausbildung junger Fahrer wäre es in Zukunft am besten, wenn sie zunächst einmal auf dem PlayStation-System trainieren würden.
Diese Kerle wussten bereits über sequentielle Getriebe, Über- und Untersteuerung, Ideallinien usw. Bescheid, bevor sie in Silverstone ankamen. Und dank des Gaming-Abschnitts des Wettbewerbs hatten sie auch keine Probleme mit Dingen wie Reaktionszeit oder Erwartungsdruck."
Interviews und Neuigkeiten findest du schon bald unter eu.playstation.com - weitere Informationen zur GT Academy unter www.gtacademy.eu. Lass dir außerdem die exklusiven Videos im PlayStation Store nicht entgehen, die einen Blick hinter die Kulissen des GT Academy-Finales werfen.