"Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots" ist voll von tollen Einfällen - hier sind einige unserer Favoriten.
OctoCamo
In "Metal Gear Solid 3: Snake Eater" konnte Snake seine Klamotten wechseln, um zu Tarnungszwecken eins mit seiner Umgebung zu werden. Natürlich kam ihm dies insbesondere bei der neuen Dschungelumgebung zugute. Das Problem war nur, dass der Spieler extra das Game unterbrechen und das Tarnungsmenü aufrufen musste, um sich umzuziehen.
Für MGS4 hat Hal "Otacon" Emmerich den anpassbaren Tarnanzug OctoCamo entwickelt. Dieser nimmt einem Chamäleon gleich die Strukturen von Wänden oder Böden an. In inaktivem Zustand ist er dunkelblau. Im weiteren Verlauf findet Snake eine Gesichtsmaske, die den Effekt noch verstärkt, und sogar Gesichter reflektieren kann. Dies erzeugt besonders im Zusammenspiel mit auffälligen Strukturen eine beeindruckende Wirkung, wie z. B. bei den Schachbrett-Fliesen in einem heruntergekommenen Gebäude. Jede Verwandlung wird außerdem von dem schmatzenden Geräusch begleitet, das eine Nacktschnecke erzeugt, wenn sie sich an einem Felsen festsaugt.
Metal Gear Mk. 2
Snake, für den es nichts Neues ist, gegen Metal Gears anzutreten, erhält in MGS4 Unterstützung im Kampfgetümmel durch einen kleinen Roboter, der von Otacon entworfen wurde. Der Spieler kann den Mk. 2 als Kundschafter aussenden, der von den Gegnern dank einer praktischen Tarnfunktion nicht zu erkennen ist. Aufgrund des Batteriebetriebs sowie des begrenzten Empfangsbereichs kann er jedoch nicht allzu weit in gegnerisches Gebiet vordringen.
Wenn du einen Blick auf Snake wirfst, während du den Mk. 2 steuerst, siehst du, wie er ihn selbst mit dem SIXAXIS Wireless-Controller lenkt. Und dies ist nicht das einzige PlayStation-Produkt, das im Spiel auftaucht. Wer genau hinsieht, entdeckt während der Einsatzbesprechungen ein PlayStation 3-System auf einem der Tische oder ertappt Sunny beim Spielen mit einem PSP-System. Ihr Lieblingsspiel ist Konamis "Penguin Adventure" - das erste Game, an dem Hideo Kojima jemals gearbeitet hat.
Es ist zwar der erste Auftritt des Metal Gear Mk. 2 in der "Metal Gear"-Reihe, aber 1996 tauchte er bereits in Kojimas japanischen PlayStation-Game "Snatcher" als Helfer des Protagonisten Gillian Seed auf.
Threat Ring
In den ersten beiden "Metal Gear Solid"-Spielen gab es am oberen Bildrand ein Radar, mit dem Wächter und deren Blickrichtungen erfasst wurden. Bei MGS3 wurde dies abgeschafft, damit der Spieler sich nur noch auf die Ich-Perspektive verlassen konnte. Das Herumschleichen sollte realistischer und das Erkennen gegnerischer Bedrohungen insgesamt schwerer werden.
Der Threat Ring in MGS4 ist ein durchsichtiger Kreis mit einer Spitze, der Snake umgibt, wenn er sich duckt oder auf dem Boden liegt. Die Spitze weist in die Richtung drohender Gefahren - je größer die Gefahr, desto größer die Spitze. Diese Verbesserung, die dir Aufschluss darüber gibt, ob eine Gegend verlassen ist, erhöht das Spieltempo, macht aber das Spiel vor allem in den spannenden Infiltrationsabschnitten auch nicht zu einfach.
Versteckte Ostereier
MGS4 ist voll von freispielbaren Extras, versteckten Objekten und Späßen, die auf die Geschichte der Reihe anspielen. Hier nur eine kleine Auswahl der Dinge, die wir schon entdeckt haben.
| Datum: | 31/07/08 |
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| Kategorie: | News |
