Mit PlayStation die aufregende Welt erweiterter Realität erleben - deine Reise in die Zukunft beginnt hier ...
Videospiele sind einem kontinuierlichen Wandel unterworfen und entführen dich über den Bildschirm in immer atemberaubendere, fantastische Universen. Die Erforschung neuer Welten, in denen du als Held deine Umgebung nahezu grenzenlos beeinflussen kannst, war schon immer eine große Stärke von PlayStation, und nun sorgt ein frischer Trend dafür, dass die Faszination Videospiel erneut an Attraktivität gewinnt: die erweiterte Realität.
Einführung in eine neue Realität
Die erweiterte Realität basiert auf einem brillant einfachen Konzept, das mithilfe modernster Technologie umgesetzt wird. Es kombiniert eine Liveübertragung deiner Umgebung (normalerweise mithilfe eines Fernsehers, einer Kamera, einer Brille oder etwas, durch das du hindurchsehen kannst) mit computergenerierten Bildern. Diese Bilder ergänzen die reale Welt auf dem Bildschirm mit Effekten und ganz besonderen Eigenschaften sowie der Möglichkeit zur Interaktion. Kurz gesagt: Du wirst zum Teil eines virtuellen Universums.
PlayStation verwendet diese Technologie bereits seit der Einführung der EyeToy USB-Kamera für PlayStation 2. Angesichts der gewonnenen Erkenntnisse konnte der Einsatz der erweiterten Realität im Gaming-Bereich auch auf kommerziellere Titel ausgedehnt werden. In Lemmings musstest du beispielsweise mit dem Körper Brücken bauen, um deine grünen Geschöpfe in Sicherheit zu bringen, während die beliebte EyeToy Play-Reihe schon früh in bis dahin beispielloser Art und Weise auf die erweiterte Realität setzte.
"EyeToy: Play ist wahrscheinlich die erste Reihe, die die erweiterte Realität in einem solchen Umfang nutzte. Die Spieler hatten die Möglichkeit, in eine virtuelle Welt einzutauchen und realistisch mit der Umwelt zu interagieren", sagt Nicolas Doucet, Senior Producer bei der Entwicklung der erweiterten Realität des PlayStation 3-Titels EyePet. "Uns kam es vor allen Dingen darauf an, ein witziges Spiel zu präsentieren. Realitätsnähe war nicht unbedingt das Ziel, nur glaubwürdig sollte es wirken."
Die Herausforderungen der erweiterten Realität
Glaubwürdigkeit und Einheitlichkeit sollten die entscheidenden Komponenten eines Spiels sein, das in einer erweiterten Realität angesiedelt ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Fabelwesen geht, die sich in den Wohnzimmern der Gamer breitmachen, oder um die Eingabe eines Namens über eine virtuelle Tastatur. Die Herausforderung, der sich also alle Entwickler stellen müssen, ist die Verbindung der virtuellen Welt mit der Realität auf eine spielbare Art und Weise. Beim revolutionären PlayStation 3-Kartenspiel The Eye of Judgment konnte dies noch relativ leicht gelingen, da sich die PlayStation Eye-Kamera an einem festen Platz befand und nur auf statische Objekte gerichtet war. Bei einem Titel wie EyePet, in dem die Spieler ein virtuelles Haustier großziehen und mit ihm spielen, kommt es jedoch zu einem ganz besonders kniffligen Problem, mit dem die meisten Titel mit erweiterter Realität noch heute zu kämpfen haben.
"Die unterschiedlichen Räumlichkeiten, in denen das Game zu Hause gespielt wird, sind logischerweise sehr unterschiedlich und können nicht beeinflusst werden. Dadurch wird die Schaffung einer überzeugenden Illusion erheblich erschwert", erklärt Doucet. "Bei einem Familienspiel wie EyePet könnte man vielleicht denken, dass es nicht besonders kompliziert zu entwickeln ist. Es ist aber ganz im Gegenteil vielmehr so, dass man zusätzlich zur Gestaltung eines normalen Spiels die Aspekte der Erschaffung einer erweiterten Realität berücksichtigen muss, was extrem schwierig und nervenaufreibend ist. Wir möchten natürlich Familien nicht mit einem unausgereiften Titel enttäuschen."
Die Wichtigkeit eines rundum gelungenen Spiels, unabhängig von der ihm innewohnenden Technologie, erkennt auch Pete Smith an, seines Zeichens Executive Producer des in einer erweiterten Realität angesiedelten PSP-Titels Invizimals. "Invizimals war ein relativ riskantes Projekt, weil wir zunächst nicht wussten, wie es bei den Spielern ankommen würde." Während das Spiel einem beliebten Genre zuzuordnen ist, in dem sogenannte Invizimals gefangen werden müssen, bevor mit ihnen gehandelt werden kann, kommt im Game selbst ein Peripheriegerät für die PSP-Kamera zum Einsatz, mit dem Handlungen des Spielers erkannt, entsprechende Reaktionen ausgelöst und die Kreaturen eingefangen werden.
Das Entwicklerteam hat hart an einer überzeugenden Hintergrundgeschichte und einer passenden Mythologie gearbeitet, um die Verwendung der Falle so natürlich wie möglich erscheinen zu lassen. "Die Spieler nehmen gar nicht wahr, dass sie technische Daten bereitstellen, mit dem das Invizimal an der exakten Stelle positioniert wird. Im Hintergrund laufen natürlich unheimlich komplizierte Vorgänge ab. Aber das interessiert die Gamer wenig. Ihnen ist es wichtig, dass eine Kreatur auf ihrem Tisch sitzt, mit der sie interagieren können. Uns kam es darauf an, die Verknüpfung von Realität und Gaming-Welt als einheitliches Spielerlebnis zu gestalten und den Gamer nicht mit technischen Feinheiten zu langweilen. Entscheidend war es unserer Ansicht nach, ein kleines, aber feines Spiel zu schaffen, das Spaß macht."
Unter eu.playstation.com findest du auch den zweiten Teil dieses Features, der sich mit PlayStation Move und den Zukunftsaussichten der erweiterten Realität beschäftigt.
| Datum: | 16/06/10 |
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| Kategorie: | News |

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