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FUEL bietet eine völlig neue Kulisse für Rennspiele. Phil Wright, der Produzent des Spiels, verrät dir vorab schon einmal alles, was du für die Fahrt deines Lebens wissen musst.
Woher stammt die Idee zu FUEL?
Sie entstand aus der Entwicklung einer neuen Technologie. Vor ungefähr sieben Jahren entwickelte das Entwicklerteam von Asobo eine Technologie, die die riesige Spielwelt in diesem Game erst möglich machte. Für die frühen Versionen der Spielwelt entwarfen sie ein paar Buggies, mit denen nur so zum Spaß ein bisschen herumgeheizt werden konnte. Die Entwickler waren davon so begeistert, dass sie beschlossen, ein richtig lustiges Rennspiel zu entwerfen, das die Weiten dieser riesigen Landschaft komplett ausschöpft und dadurch ganz neue Erlebnisse ermöglicht.
Ausgetragen werden die Rennen in einer Welt, die durch die globale Erwärmung völlig zerstört wurde. Die Kulisse spiegelt quasi unser aller Albtraumszenario wider. Im Spiel jedoch sorgt sie durch dramatische Wetterphänomene für zusätzliche Spannung.
Wir haben sehr viel Arbeit in diesen Titel gesteckt und sind mit dem Resultat mehr als zufrieden.
Wie unterscheidet sich das Spiel von anderen Games des Genres?
Es ist ganz klar ein Arcade-Rennspiel, entspricht aber nicht den gängigen Vorstellungen, die man normalerweise von diesem Spieltyp hat. Bei Arcade denkt man z. B. an eine überschaubare Fahrzeugauswahl und Rundkurse. Wir lassen aber den Spieler stattdessen in einer ungemein weitläufigen Umgebung aufs Gas steigen und packende Rennerfahrungen sammeln. Unsere Strecken machen sich die natürlichen Gegebenheiten zunutze und können mit einem von über 70 verfügbaren, unglaublich vielseitigen Fahrzeugen bewältigt werden.
Außerdem haben wir versucht, unser Spiel so zu gestalten, dass es so viele Geschmäcker wie möglich anspricht. In der Praxis bedeutet dies, dass man sowohl nach und nach eine Karriere als Profifahrer aufbauen und sich in verschiedenen Herausforderungen einen Namen machen kann, aber auch ganz einfach über die Menüs innerhalb von Sekunden auf Bereiche und Rennen zugreifen kann, die bereits freigespielt wurden. Auch das freie Erkunden der beeindruckenden Spielumgebung von FUEL ist eine Erfahrung für sich. Diese Welt ist einfach einzigartig. Kein anderes Rennspiel wartet schließlich mit derart wunderschönen Aussichten auf - man kann teilweise bis zu 40 km weit sehen.
Eines unserer Mottos für FUEL lautet: "Was sichtbar ist, ist auch erreichbar". Entdeckt der Spieler beispielsweise einen schneebedeckten Gipfel in weiter Ferne, so gibt es garantiert auch einen Weg dorthin. Und unser Routeneditor birgt noch viele weitere ungeahnte Möglichkeiten, von denen dieses Genre bisher nur träumen konnte. Es ist durchaus vorstellbar, dass die besten Strecken, die dieses Game zu bieten hat, erst von den Spielern selbst entdeckt werden. Wenn das mal keine tollen Aussichten sind!
Wie sind Sie bei der Entwicklung der riesigen Spielwelt vorgegangen?
Als Ausgangspunkt haben wir Amerika gewählt, weil dieses Land so wunderbar abwechslungsreiche Landschaften vorzuweisen hat. Man denke nur an den Grand Canyon, die Salzwüsten von Utah oder Mount Rainier. Für die Spielwelt dieses Games haben wir uns für die beeindruckendsten Gegenden entschieden, die dort zu finden sind. Auswahlkriterien waren dabei das Gameplay-Erlebnis, das sie vermitteln können, und vorhandene Satellitendaten, die als Grundlage für die Entwicklung der Welt dienten.
Die Engine des Spiels, die von uns selbst entwickelt wurde, generiert auf der Basis dieser Daten mithilfe der prozeduralen Synthese unsere einzigartige Spielumgebung. Eine solche Technik wird in einem Rennspiel normalerweise gar nicht eingesetzt. Das Ergebnis sind unvergleichliche Spielerlebnisse. Die Spieler genießen absolute Freiheit - sie müssen keine künstlichen Hindernisse oder Engpässe überwinden und können uneingeschränkt auf Erkundungstour in einer riesigen Welt gehen, in denen sie ihre eigenen Rennen gestalten können. Welche Routen sie dabei wählen, ist ihnen freigestellt.
Haben Sie sich genauer mit den verschiedenen Schauplätzen und den extremen Wetterverhältnissen im Spiel auseinandergesetzt?
Ein paar Mitarbeiter des Entwicklerteams sind kreuz und quer durch Wyoming gefahren, um sich selbst ein Bild der dortigen Umgebung zu machen. Während des gesamten Trips haben sie die Wildnis, die sie da zu sehen bekamen, mit zahlreichen Videoaufnahmen und Fotos aufs Beste dokumentiert. Auf diese Weise konnten wir die realistische Umsetzung der Schauplätze in FUEL gewährleisten. Die FUEL-Welt ist daher eine Ansammlung unglaublich spektakulärer Szenerien - ein wunderschöner Querschnitt der beeindruckendsten Landschaften Nordamerikas sozusagen.
Welche Fahrzeugtypen sind im Spiel vorhanden? Was ist Ihr Lieblingsfahrzeug?
In FUEL gibt es sechs Fahrzeugklassen: Motorräder, Quads, Buggies, Autos, Trucks und Dragster. Auch die einzelnen Fahrzeuge der verschiedenen Klassen sind unterschiedlich. So fährt sich ein schicker Sportwagen z. B. hervorragend auf Asphalt, erweist sich aber im Gelände als völlig nutzlos. Ein Muscle-Car hingegen ist für schlammige Straßen und das Driften durch enge Kurven wie geschaffen. Manche Fahrzeuge sind also bestens fürs Gelände geeignet, andere für geteerte Strecken und wieder andere für beide Varianten. Ich habe gleich zwei Lieblingsfahrzeuge: das Shuriken-Motorrad und unser Luftkissenfahrzeug. Wer würde damit nicht gern über einen See heizen?
Auf welche Schwierigkeiten und Hindernisse werden die Spieler in FUEL stoßen?
Manche Strecken sind mit typischen Hindernissen wie Leitplanken aus Beton versehen, aber die meisten Hindernisse in FUEL sind natürlicher Art wie beispielsweise reißende Flüsse, Flussbette, vor sich hin rostende Maschinen, steile Abhänge, dichte Wäldchen oder Felsen. Wenn auch nur ein paar dieser Hindernisse gehäuft auftreten, kann bereits der kleinste Fahrfehler in FUEL verheerende Folgen haben. Und dann ist da noch das Wetter ...
Welche Online-Features werden im Spiel vertreten sein?
FUEL hat online so einiges zu bieten: Bis zu 16 Spieler können sich spannende Rennen liefern und in Karriererennen (offline) oder im Freeride gegen Teilnehmer aus aller Welt antreten. Im Routeneditor können die Spieler eigene Herausforderungen erstellen, einen beliebigen FUEL-Schauplatz auswählen und dann Online-Rennen ausrichten.
Solche individuell erstellten Rennen können über eine Distanz von bis zu 150 km gehen. Als Rennarten stehen dabei Rennen von A nach B, Checkpoint-Rennen oder Rundrennen zur Verfügung. Alles, was dafür festgelegt werden muss, sind Start, Ziel und bis zu 30 Checkpoints, die es zu passieren gilt. Die Einstellungen können jederzeit geändert und selbst erstellte Strecken getestet werden, bevor die Community darauf zugreifen darf. Der Routeneditor ist definitiv eines der besten Features des Games und birgt enormes Potenzial für die anhaltende Faszination mit FUEL. Dank diesem Editor sind immer wieder neue, packende Rennerlebnisse möglich.
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| Datum: | 27/05/09 |
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| Kategorie: | News |

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