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F.E.A.R. brachte frischen Wind ins Shooter-Genre und machte zum ersten Mal schockierende Momente sowie Kämpfe aus bisher ungekannten Blickwinkeln möglich. Jetzt kommt die Fortsetzung. Du hast keine Angst vor F.E.A.R. 2: Project Origin? Solltest du aber!
Das PlayStation 3-Debüt von F.E.A.R.: First Encounter Assault Recon war ein voller Erfolg. Mitreißende Schusswechsel und Horrorelemente sorgten für großartiges Gameplay, und der Name war Programm - Angst war ein ständiger Begleiter. Es war unmöglich, schockierende Wendungen vorauszusehen, und Feuergefechte zeichneten sich durch eine gewisse Eleganz aus. Auch der Nachfolger wartet mit einer meisterhaften Kombination dieser Elemente auf, doch das konstante Gefühl der Angst wirkt diesmal sogar noch bedrohlicher.
Wie soll dir da jemand helfen können?
Die Handlung von F.E.A.R. 2: Project Origin schließt an den Originaltitel an. Das Spiel begeistert mit Action in bester Hollywood-Manier, und die Spannung ist kaum auszuhalten. Schauplatz ist die aus F.E.A.R. bekannte Stadt, die damals durch unzählige Explosionen dem Erdboden gleichgemacht wurde. Nun erlebst du aus der Sicht des Mitglieds einer Spezialeinheit, was sich in der letzten halben Stunde des Bestehens dieser Stadt zugetragen hat. Dein Auftrag ist es, die Personen zu verhaften, die hinter den schrecklichen Experimenten der Vergangenheit stecken und damit diese Katastrophe ausgelöst haben.
Das gespenstische Mädchen Alma, das beim Versuch, Supersoldaten mit paranormalen Fähigkeiten zu erschaffen, unzählige Experimente über sich ergehen lassen musste, verstärkt das permanente Gefühl der Verunsicherung und Bedrohung noch mehr. Almas furchterregende übernatürliche Fähigkeiten, die für alles und jeden in ihrer Nähe extrem gefährlich sind, sorgen in Verbindung mit überall in F.E.A.R. 2: Project Origin lauernden, unvorstellbar schrecklichen Bedrohungen dafür, dass es dir eiskalt den Rücken hinunterläuft.
Im Spiel sieht das dann so aus: Du greifst dir eine Waffe, stellst dich sämtlichen Gegnern in den Weg und ringst immer dann, wenn du es am wenigsten erwartest, vor lauter Schreck um Luft.
Die Angst spielt mit
Wie sich das für ein Spiel mit einer dermaßen gruseligen, düsteren Atmosphäre gehört, steckt viel mehr in F.E.A.R. 2: Project Origin, als man auf den ersten Blick erahnen könnte. Die künstliche Intelligenz der Gegner wurde verbessert, sodass sich packende Schusswechsel jetzt noch intensiver anfühlen und ihr Ablauf unvorhersehbar ist.
"Uns ging es vor allem darum, dem Spieler die Gelegenheit zu geben, das Kampfgeschehen mit zu beeinflussen", erläutert Dave Matthews, Primary Art Lead des Entwicklerstudios Monolith, die Fähigkeit der KI, ihre Reaktionen an deine Handlungen anzupassen. "Weil sich die Gegner nun intelligenter verhalten, interagieren sie besser mit der Umgebung und setzen bestimmte Eigenschaften der Szenerie zu ihrem Vorteil ein. Der Spieler hat genau dieselben Möglichkeiten. Er ist zu allem in der Lage, was die KI kann."
Dies bedeutet, dass du Objekte umwerfen und hinter ihnen Deckung suchen, die Umgebung zerstören und in Windeseile die Taktik ändern kannst. Deine Widersacher allerdings auch. Wenn du dich hinter hochexplosiven Gegenständen versteckst, werden deine Gegner versuchen, eben diese in die Luft zu jagen, oder sich einen Angriffspunkt suchen, von dem aus du sie nicht sehen kannst. Zündest du einen von ihnen an, lässt er sogleich die Waffen fallen und versucht, die Flammen auf seinem Körper auszuklopfen. Schafft er es, sich zu retten, dauert es nicht lang, bis er eine neue Waffe gefunden hat, mit der er sich an dir rächen kann.
Netter Anzug
In den verschiedenen Umgebungen stehen dir nicht nur Waffen, sondern auch ein ganz besonderer Anzug zur Verfügung, der EPA-Anzug (EPA = Elite Powered Armour). Der EPA wird ursprünglich von deinen Gegenspielern eingesetzt. Er feuert einen Kugelhagel ab, der selbst die widerstandsfähigsten Deckungen zerstört. Hast du erst einmal einen solchen Anzug erobert, kannst du ihn ganz leicht für deine Zwecke einsetzen und auf der Gegenseite ordentlich Chaos anrichten.
Wird dieses technologische Meisterwerk beschädigt, entlässt es dich ohne seinen Schutz in das Kampfgeschehen, während es sich selbst repariert. "Der Spieler findet sich in genau derselben Situation wieder, nur eben ohne den Anzug und mit einer anderen Waffenauswahl", so Matthews.
Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, denn du kannst sicher sein, dass du in höchster Gefahr schwebst - dein Anzug hat sich ja nicht von selbst beschädigt. Laut Matthews gehört dies zum sich stets weiterentwickelnden Spielerlebnis inF.E.A.R. 2: Project Origin.
Unheimliche Musik
Das knifflige Gleichgewichtsgefüge zwischen spannender Action und Horrorelementen ist perfekt ausgewogen. "Horrorelemente sind ebenso wichtig wie Action-Elemente", erklärt Matthews. "F.E.A.R. weist starke Einflüsse aus dem japanischen Horrorgenre auf. Typisch hierfür sind Schreckenselemente, die scheinbar aus dem Zusammenhang gerissen sind und nur nach und nach Informationen preisgeben. Dadurch entsteht ein unheimliches Gefühl der Bedrohung, weil man nicht weiß, was eigentlich los ist. Bis sich dann endlich ein Moment der Klarheit ergibt und man sich des Ausmaßes des Schreckens bewusst wird.
Das Kampfgeschehen ist ganz ähnlich aufgebaut. Die Spielatmosphäre in F.E.A.R. war unglaublich beklemmend und klaustrophobisch. Nach der Veröffentlichung erkannten wir, dass wir es damit einfach ein wenig übertrieben hatten. Für den Nachfolger haben wir nun ein wenig mit dem Kampfgeschehen experimentiert, was sich schnell als hervorragende Gelegenheit zur Veränderung der Grundlagen erwiesen hat. Nun sind auch entspanntere Phasen enthalten, die dem Spieler ein trügerisches Gefühl der Sicherheit vermitteln.
In Kombination mit Erkundungselementen nutzen wir diesen Kampfmechanismus, um in sich unschlüssige Momente zu schaffen, bei denen man das Gefühl einfach nicht loswird, dass etwas nicht stimmt. Und wenn der Spieler etwas Furchtbares erwartet, kommen wir ihm zuvor und schockieren ihn genau dann, wenn er am wenigsten damit rechnet. Auf diese Weise entstehen inF.E.A.R. 2: Project Origin unerwartet intensive Momente."
Kontrolliere deine Angst
F.E.A.R. 2: Project Origin verbindet unterschiedliche Stile und Genres, was ein einzigartiges Spielerlebnis ermöglicht. Matthews betont, dass das Resultat ein unglaublich mitreißendes Spiel ist, dessen fesselnde Handlung man trotz zahlreicher Explosionen und Schockmomente niemals aus den Augen verliert. "Uns kommt es auf unvergessliche Momente an. Je umfangreicher und dramatischer die Szenen sind, desto mehr hat der Spieler den Eindruck, selbst über den Verlauf des Games zu bestimmen."
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| Datum: | 19/01/09 |
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| Kategorie: | News |

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